Das Erbe klug genutzt

Die ehemaligen Wallanlagen als kostbares historisches Erbe und grüner Rahmen der Altstadt wurden für die Gartenschau als durchgängig benutzbare Freiraum-Sequenz komplettiert und an einigen wenigen Stellen mit besonderer Gestaltung akzentuiert.

Einen städtebaulichen Schwerpunkt bildete das neue Wohngebiet “Königshain” südlich der Altstadt. Hier gelang es beispielhaft, das Zusammenspiel von öffentlichem und privatem Freiraum darzustellen und den Dialog zwischen Architektur und Freiraum vorbildlich auch mit regionaltypischen Motiven aufzuzeigen. Verknüpft wurde dieses lebendige Stadtquartier mit der Altstadt durch das neu begrünte Schulareal und zwei Fußgängerstege.

Eine weitere wichtige Komponente der Landesgartenschau war die Verbesserung des ökologischen Potentials in der Wörnitzaue nordöstlich der Altstadt, die – wie auch die Maßnahmen innerhalb der Stadt – bis heute positiv nachwirkt.

Zeitraum
29.04. – 16.10. 1988


Besucher
1,1 Mio.


Geländegröße
Dezentrales Konzept/zentrales Ausstellungsgelände: 17 ha


Investitionshaushalt
4,7 Mio. €


Durchführungshaushalt
2,8 Mio. €


Geschäftsführung Stadt
Benno Zelfel, Stadtbaumeister

LGS
Hanspeter Faas


Planung
Dore Müller, Jürgen Voss, Landschaftsarchitekten, 
München / topos Architekten und Stadtplaner, München


Regierungsbezirk
Mittelfranken