Fest kommt von Festung

Das Gartenschaugelände verbindet die Marienfeste mit dem Main und der Altstadt sowie mit dem westlich gelegenen Stadtteil Zellerau. Dieser topographisch besonders exponierte ehemalige Festungsbereich war zuvor verwildert und schwer zugänglich. Nun schafft er hohe Aufenthaltsqualitäten für stadtnahe Erholung, insbesondere aufgrund der reizvolle Lage mit ihren weit in die Landschaft reichenden Blickbeziehungen. So erschließt das Gartenschaugelände eine spektakuläre Sicht über Altstadt und Main.

Die sanierten Bastionsbauwerke und die zum Teil wieder hergestellten Stadtgräben als historische Spuren gaben dem Park nicht nur eine besondere Prägung, sondern ermöglichten es auch, in Teilbereichen den Belangen des Naturschutzes Rechnung zu tragen, wodurch wertvolle Biotope entstanden.

Der Park findet über die Feste Marienberg seine Fortsetzung im Weinwanderweg südlich des Festungsbergs und verknüpft so auf ideale Weise urbane Freiräume mit besonderen Kulturlandschaften.

Zeitraum
27.04. – 21.10.1990


Besucher
2,5 Mio.


Geländegröße
14 ha


Durchführungshaushalt
6,5 Mio. €


Investitionshaushalt
9,2 Mio. €


Geschäftsführung
Stadt:
Winfried Dill, Sportamtsleiter

LGS:
Hanspeter Faas


Planung 
Landschaftsarchitekturbüro Thiele, Schwabach/ 
Helmut Schwahn, Dr. Hans-Michael Schober, Landschaftsarchitekten, Schwabach


Regierungsbezirk
Unterfranken