Ein Park zum Feiern

Das Gartenschaugelände, der Klenzepark, liegt am südlichen Donauufer gegenüber der Altstadt, und schließt den Grüngürtel, der sich um den historischen Stadtkern bis auf wenige Ausnahmen erhalten hat, im Süden. Mit seinen prominenten, von Leo von Klenze entworfenen klassizistischen Festungs-Bauwerken bildet er ein sehr schönes Entree zur Stadt und trägt mit seinem neuen Brückenschlag über die Donau dazu bei, das Stadtzentrum für Fußgänger und Radfahrer besser an die südlich gelegenen Stadtviertel anzubinden.

Neben seiner Funktion als gut gestalteter und frequentierter Verbindungsraum (auch in die Flusslandschaft der Donau hinein) wird der Park hervorragend als zentraler Freiraum von Ingolstädter Bürgern aller Altersklassen angenommen. Sommerliche Großveranstaltungen machen ihn über die regionalen Grenzen hinaus bekannt, ebenso die Museums- und Ausstellungsnutzung der ehem. Festungsbauten.

Zahlreiche innerstädtische Freiraum-Gestaltungsprojekte, wie z.B. die Außenanlagen am Museum für Konkrete Kunst, die Umgestaltung des Hartmannplatzes, aber auch Pflanzungen an wichtigen Stadtzufahrten und Projekte in Wohngebieten wurden als begleitende Maßnahmen zur Gartenschau umgesetzt und schmücken Ingolstadt noch heute.

Zeitraum
24.04. – 04.10. 1992


Besucher
2,2 Mio.


Geländegröße
20 ha


Investitionshaushalt
22,4 Mio. €


Durchführungshaushalt
7,6 Mio. €


Geschäftsführung
Stadt:
Siegfried Bauer (bis 03/91),
Hans Meier (ab 03/91),
beide Leiter Büro Stadtbaurat

LGS:
Hanspeter Faas


Planung
Peter Leitzmann, Landschaftsarchitekt, München/ 
Florian Brand, Architekt, Ingolstadt


Regierungsbezirk
Oberbayern