Zukunft für ein Gartendenkmal

Im Saalepark revitalisierte die Landesgartenschau die Saaleaue als landschaftliche Zäsur in der Stadt. In erster Linie ging es dabei auch darum, ökologischen Fragestellungen wie die Gestaltung der Uferbereiche und die Gewässergüte zu bearbeiten. Der Theresienstein-Park als Gartendenkmal und Bürgerpark im Stil eines englischen Landschaftsgartens wurde entlang der Saale mit Fußwegen gut an das Stadtzentrum angebunden. Entsprechend seiner Bedeutung wurde er durch behutsame Maßnahmen der Gartendenkmalpflege sorgfältig der ursprünglichen Konzeption wieder zugeführt. 

Als begleitende Maßnahmen erhielt der Kleintier-Zoo eine neue Struktur und eine Ergänzung durch ein Terrarien-Gebäude. Neben dem Botanischen Garten legten die Architekten einen geologischen Garten als weitere Attraktion an. Darüber hinaus führten verschiedene Maßnahmen zu Wohnumfeld-Verbesserungen in den Stadtquartieren Fischergasse und Mühlstraße, der Bahnhofsplatz wurde als grünes Tor zur Stadt neu interpretiert, Maxplatz, Wittelsbacher Park und Ludwigstraße wurden ebenfalls umgestaltet und begrünt.

Zeitraum
29.04. – 03.10.1994


Besucher
1,0 Mio.


Geländegröße
18 ha


Investitionshaushalt
8,0 Mio. €


Durchführungshaushalt
6,6 Mio. €


Geschäftsführung
Stadt:
Walter Friedl (bis 03/91),
Alfred Töpper (ab 03/91)

LGS:
Hanspeter Faas (bis 07/93),
Dagmar Voß (ab 07/93)


Planung
Büro EGL Landschaftsarchitekten, Landshut, Büro 
Obst, Hof / Architekturbüro Gräf, Amberg / Architekturbüro Schöwel und Stauch, München


Regierungsbezirk
Oberfranken