Wasser, Wege, Wandel

Zentrales Element der Landesgartenschau war der Ludwig-Donau-Main-Kanal als bedeutende historische Achse, aber auch als wichtige räumliche Achse überregionaler Radwege. Quer zur Richtung der Wasserstraße aus dem 19. Jahrhundert erstreckt sich der Park in Ost-West-Richtung, im Westen entlang des Maierbachs, im Osten auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage und in der Schwarzachaue.  Die Landesgartenschau verbesserte vor allem die ökologische Qualität der Bachauen und arbeitete den Kontrast zwischen dem alten Kanal als Ingenieursbauwerk und den naturnahen Bachläufen besonders heraus. Daher wurde der Damm des Kanals auch nicht kaschiert, sondern

landschaftsarchitektonisch neu gestaltet. Den Mittelpunkt des östlichen Parkgeländes bildet ein zentraler Grundwassersee mit dazu gehörendem Seecafé. Der “Schauturm” zieht als Tagungsort im Grünen weitere Nutzer in den Park, ebenso wie die Veranstaltungsreihe “Sommer im Park“. Begleitende Bau-Maßnahmen schließen die südlich gelegene Altstadt mit Grünring an den Park an und aktivieren Busbahnhof und Bahnhofsstraße.

Zeitraum
24.04. – 04.10.1998


Besucher
1,1 Mio.


Geländegröße
30 ha, umzäunte Ausstellungsfläche: 17ha


Investitionshaushalt
13,8 Mio. €


Durchführungshaushalt
6,1 Mio. €


Geschäftsführung
Stadt:
Hanns Obermüller, Stadtwerksdirektor a.D.

LGS:
Dagmar Voß


Planung
Gartenschaubereich
Östlich LDM – Kanal Röth, Landschaftsarchitekten
Westlicher Bereich Dr. Schober, Landschaftsarchitekten / Rudolf Meißner, Architekt, Waldthurn


Regierungsbezirk
Oberpfalz