Von Oase zu Oase

Die Gartenschau in Cham diente ganz bewusst als Motor der Stadtentwicklung. Über-geordnetes Ziel der Planung war eine Aufwertung der städtebaulichen Strukturen im Altstadt-Quartier. Vor allem sollte die Beziehung zwischen dem historischen Viertel und dem Fluss Regen nachhaltig verbessert werden.

Es entstand – mitten in der Stadt – eine phantastische Vielfalt grüner Oasen, die das gesamte Zentrum zum Garten-Schau-Platz umfunktionierte. Insgesamt 22 verschiedene Baumaßnahmen schufen eine Sammlung urbaner Perlen, die durch den vier Kilometer langen Gartenschau-Rundweg miteinander verbunden sind. Er beginnt an der Quadfeldmühle, führt durch den Stadtpark, über den Marktplatz und die Rossschwemme bis zur Blauen Brücke am Regen.

Zu entdecken sind Gartenfreuden für Groß und Klein, ein Kinderspielplatz und grüne Inseln an fast jeder Ecke. Besonders spektakulär war die Prachtstaudenanlage, die das Motto „Gartenschau am Regenbogen“ in ein Spektakel von Regenbogenfarben übersetzte. Mit einem großen Blumenkorso wurde nicht nur die Eröffnung der Gartenschau sondern auch das neue Cham begeistert gefeiert.

Zeitraum
13.06. – 19.08.2001


Besucher
230.000


Geländegröße
Dezentrales Konzept / Zentrales Ausstellungs-
Gelände 6 ha


Investitionshaushalt
2,9 Mio. €


Durchführungshaushalt
1,2 Mio. €


Geschäftsführung
Stadt:
Christian Plötz, Kämmerer

LGS:
Dagmar Voß


Planung
WGF Werkgemeinschaft Freiraum, München, 
Burger + Tischer Landschaftsarchitekten, München, Neidl Landschaftsarchitekt, Sulzbach-Rosenberg


Regierungsbezirk
Oberpfalz