Gesündere Stadt

Schwerpunkt des 17 ha großen Gartenschau-Geländes sind, in direkter Nähe zur Kronacher Altstadt gelegen, die Retentionsräume für die beiden Flüsse Rodach und Haßlach. Eine ganz besondere (finanzielle) Herausforderung bei den Bauarbeiten war jedoch die Sanierung einer von Altlasten verseuchten Fläche mitten im Gelände und in unmittelbarer Nähe zu einem angrenzenden Wohngebiet.

Heute kann man sagen, dass sich dieser Aufwand für Bewohner und Stadt gelohnt hat. Das Gartenschau-Areal bildet einen stufenweisen Übergang von der Stadt in die freie Natur. In Stadtnähe ist die Anlage sehr urban gestaltet, weiter Richtung Stadtteil Neuses wird der Park immer natürlicher. Und je weiter man in Richtung Süden schlendert, desto extensiver ist der Park gehalten und geringer der Pflegeaufwand.

Ein Spielplatz mit großen Linden, die spektakulär im Rahmen einer Baumverpflanzung erhalten wurden, bildet mit dem Skaterplatz im Süden einen dauerhaften Anziehungspunkt für Kinder und Jugendliche. Auf der Seebühne finden in den Sommermonaten regelmäßig Veranstaltungen statt. Initiiert werden die Aktionen von der Stadt Kronach sowie von Vereinen und Verbänden in Zusammenarbeit mit der lokalen Presse.

Zeitraum
26.04. – 06.10.2002


Besucher
630.000


Geländegröße
16 ha


Investitionshaushalt
7,3 Mio. €


Durchführungshaushalt
6,1 Mio. €


Geschäftsführung
Stadt:
Wolfgang Günther, Verwaltungsangestellter

LGS:
Hanspeter Faas (bis 06/01),
 
Claudia Knoll (ab 06/01)


Planung
Wolfgang Färber, Landschaftsarchitekt, Icking, 
Irschenhausen / HerbertKochta, Architekt, München


Regierungsbezirk
Oberfranken