Die dezentrale Landesgartenschau Burghausen verband den Stadtpark in der Neustadt, die längste Burganlage Europas (1036m) und den Waldpark miteinander. Der Park bescherte dem Bürgerhaus einen Bürgergarten mit Wasserbecken, Spielgebirge und Gartenräumen. Ein brachliegender Lager- und Festplatz wurde zu einer Multi-Funktionsfläche mit Dachplatanen und einer Messehalle umgestaltet.

Zahlreiche Kunstwerke, die in der Alt- und Neustadt, im Stadtpark oder auch in Raitenhaslach entstanden, erinnern noch heute an die Landesgartenschau. Die Burganlage, die im Zuge der Neugestaltung verschiedene Restaurierungsarbeiten erfuhr, verlieh der Gartenschau in der Salzachstadt das gewisse Etwas. Und im Waldpark entstand ein extensives Spiel und Freizeitgelände.

Zusätzlich gaben die „Gärten am Fluss“ in Hochburg-Ach auf der österreichischen Seite der Salzach, als grenzüberschreitendes Projekt der Landes-gartenschau eine internationale Note. Vor allem der Stadtpark rund um das Bürgerhaus wurde von Burghausern und Besuchern rasch als Bürgergarten in Besitz genommen und ist seit 2004 geselliger Mittelpunkt.

Zeitraum
23.04. – 03.10.2004


Besucher
910.000


Geländegröße
Gesamt: 24 ha, zentrale Ausstellungsfläche:
10 ha / 
dezentrales Konzept mit drei Geländeteilen


Investitionshaushalt
10,9 Mio. €


Durchführungshaushalt
5,6 Mio. €


Geschäftsführung
Stadt:
Werner Lechner, Geschäftsführer Tourist GmbH 

LGS:
Dagmar Voß


Planung
Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden


Regierungsbezirk
Oberbayern