Endlich verbunden

Die Landesgartenschau Neu-Ulm präsentierte sich auf drei Geländeteilen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. Im Wiley, dem ehemaligen amerikanischen Kasernenareal ist heute Neu-Ulms Spiel- und Freizeitpark mit Wasserspielplatz, Skateranlage und Beachvolleyballfeld angesiedelt.

Das Gelände Vorfeld, damals mit Stauden-, Kräuter-, Rosen-, Klein- und Hausgärten das gärtnerischen Herzstück der Gartenschau, ergänzt jetzt die bestehende Kleingarten-Anlage und ist mit seinen Generationen- und Bienengärten beliebtes Ausflugsziel für Schulklassen. Das Glacis-Ost erweitert die bereits bestehende Grünanlage Glacis-West um ein Naherholungsgebiet inmitten der Stadt. Kinder erfreuen sich am Ritterspielplatz, Erwachsene genießen die Aussicht vom Dach der historischen Caponniere 4, einem Teil der Bundesfestung um Ulm.

Mit den Brückenbauten zur Landesgartenschau wurde endlich auch eine durchgängige Verbindung vom Süden der Stadt bis hin zum Donauufer nach Ulm geschaffen. Fußgänger und Radfahrer genießen nun die kurzen Wege. Neben zahlreichen Baumaßnahmen (z.B. die Tieferlegung von Bahngleisen und Straßen-Kreuzungen etc.) war die Landesgartenschau Teil eines umfassenden Stadtumbaus und zugleich Einweihungsfest für das neue Neu-Ulm.

Zeitraum
25.04. – 05.10.2008


Besucher
800.000


Geländegröße
30 ha, dezentrales Konzept mit 3 Geländeteilen


Investitionshaushalt
11 Mio. €


Durchführungshaushalt
8,3 Mio. €


Geschäftsführung
Stadt:
Berthold Stier, Kämmerer

LGS:
Claudia Knoll


Planung
plancontext landschaftsarchitektur, Berlin – Loderer, 
Brzezeck, Sadtler


Regierungsbezirk
Schwaben