Neues Leben auf dem Wall

Ein 4 km langer Rundweg, der auch die Stadt mit einbezieht, verbindet die sehr unterschiedlichen Teilbereiche des Gartenschau-Geländes in Rain und lädt zum Flanieren ein. Zentrum der Ausstellung sind die Wallgärten (der heutige Stadtpark), die als Bürgerpark konzipiert wurden, und sich von Anfang an großer Beliebtheit erfreuten.

Darüber hinaus prägten die historische Leutnant-Schanze, der Stauden-Garten, der Schlossweiher sowie das teilsanierte Schloss das Bild der Veranstaltung.

Die Planung nimmt in Rain viel Rücksicht auf Vorhandenes, vermittelt aber trotz aller Zurückhaltung und Schlichtheit großzügige Modernität. So entstand eine wunderbar entspannte Atmosphäre, die sich auch auf die Besucher übertrug. Erstmals in der Geschichte der Gartenschauen wurde die Veranstaltung in Rain übrigens in enger Zusammenarbeit mit einem Wirtschaftsunternehmen geplant und realisiert: Die Firma Dehner stellte ihren Blumenpark sowie den neu angelegten Natur-Lehrgarten zur Verfügung. Und sie unterstützte die Gartenschau vor allem im Bereich Werbung und bei der Durchführung von Veranstaltungen, z.B. dem großen Blumencorso.

Zeitraum
29.05. – 23.08.2009


Besucher
342.000 (8.785 Dauerkarten)


Geländegröße
Dezentrales Konzept, Rundweg ca. 4 km, Ausstellungs-
Gelände Wallgärten ca. 5 ha, Einbeziehung des Dehner BlumenParks und des Natur-Lehrgartens


Investitionshaushalt
3,7 Mio. €
(Baukosten 3,2 Mio. €)


Durchführungshaushalt
2,3 Mio. €


Geschäftsführung
Stadt:
Harald Reinelt, Leiter Bauverwaltung

LGS:
Eva Linder


Planung
Lohrer + Hochrein, Landschaftsarchitekten BDLA,
München, in Zusammenarbeit mit Architekturbüro Auerbacher, Burghausen


Regierungsbezirk
Schwaben