Auenland vor der Haustür

Im Nordosten Bayreuths entstand ein 45 ha großer Erholungsraum als Brückenschlag zwischen der Innenstadt und der Eremitage – die Wilhelminenaue. Zentraler Punkt des Konzeptes war die Renaturierung des Roten Mains durch das Wasserwirtschaftsamt Hof.

Der Fluss wurde buchstäblich aus seinem kanalartigen Bett gehoben und durch mehrere Schleifen und flache Uferbereiche wieder ein zugänglicher, attraktiver Bestandteil der Aue. Landwirtschaftliche Nutzflächen wurden in lebendige Auewiesen umgewandelt, deren Zentrum ein rund 2 ha großer See bildet. Entlang der Siedlungs- und Verkehrs-bereiche entstand Raum für eine intensive Freizeitnutzung mit Seebühne, Hopfengarten, Heckentheater, Volleyballfeld, Dirt-Bike-Anlage, Wasser-Spielplatz, Grill- und Bolzwiese bis hin zum einem sportlichen Höhepunkt – dem schwingenden Riesennetz.

Insgesamt ist so ein vielfältig nutzbarer Park entstanden, in dem extensive und intensive Bereiche sich spannungsvoll abwechseln und der als öffentlicher Landschafts- und Naherholungspark „Wilhelminenaue“ z.B. für Open-Air-Veranstaltungen viel Platz und eine ganz besondere Atmosphäre bietet.

Zeitraum
22.04. – 09.10.2017


Besucher
0,9 Mio.


Geländegröße
45 ha Wilhelminenaue


Investitionshaushalt
10,5 Mio.


Durchführungshaushalt
9,25 Mio.


Geschäftsführung
Stadt:
Ulrich Meyer zu Helligen

LGS:
Dagmar Voß


Planung
Landschaftsarchitekturbüro Hahn Hertling von Hantelmann, Berlin


Regierungsbezirk
Oberfranken