Inspiration und Natur auf der Landesgartenschau Ingolstadt 2021

Unter dem Motto „Inspiration Natur“ bietet die Landesgartenschau Ingolstadt auf dem 23 Hektar großen Gelände vom 21. April bis zum 3. Oktober ein farbenprächtiges Blumenmeer, einen riesigen Wasserspielplatz und ein vielfältiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm für Groß und Klein.

Künstlerische Inszenierungen von Pflanzen und aktuelle Trends aus dem Bereich der Blumenkunst – das ist bei den Blumenschauen der Landesgartenschau Ingolstadt geboten. In der 1 500m² großen Blumenhalle zeigt ein Team aus Floristen, Gärtnern, Kunsthandwerkern und Künstlern sein Können. In 14 floristischen Schauen, die von „Frühlingshaften Blumengeschichten“ über „Köstliche Kostbarkeiten“ bis hin zu „Floralen Wohnwelten“ reichen, werden exotische Gewächse aus fernen Kontinenten, aber auch heimische Schönheiten wie Rosen oder Nelken als Inspiration für zu Hause präsentiert. Die Umbauphasen finden vor den Augen des Publikums statt und erlauben so einen spannenden Einblick in die Arbeit der Blumenprofis.

Gärten der Partnerstädte
Im Gelände überraschen acht als schiefe Ebenen angelegte Wechselflorflächen auf rund 2700m² mit Farbspiel, Harmonie und Kontrast. Dabei wechseln sich schrille Farbkompositionen, die im starken Kontrast zur Umgebung stehen, mit linearen, in Blautönen gehaltenen Flächen. Die dauerhaft angelegten Gärten der Partnerstädte präsentieren traditionelle und innovative Gartenkunst aus aller Welt.

Mit den Beiträgen der Städte Foshan, Kirkcaldy, Kragujevac, Moskau Zentralbezirk, Murska Sobota und Opole reisen Besucher einmal um die Welt. In den Gärten von „Wir4 Pavillon der Region“ zeigen die Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhoffen a. d. Ilm und die Stadt Ingolstadt mit gebietstypischen Materialien und Pflanzen die Vielfalt der Region.

Zweite Landesgartenschau in Ingolstadt
Zur Landesgartenschau, der zweiten in Ingolstadt nach 1992, entstand im Nordwesten ein Park zwischen Industrie, Kultur und Landwirtschaft. Der von Därr Landschaftsarchitekten (Halle) entworfene Park befindet sich im Spannungsfeld zwischen Stadt und Umland, Industrie und Landwirtschaft.  Achsen und kristalline Strukturen prägen das Bild des neuen Parkes und stehen sowohl im Kontrast zu den Industrieanlagen als auch den landwirtschaftlichen Flächen. Erdkörper schieben sich aus der Ebene heraus, ermöglichen Perspektivwechsel und generieren ein lebendiges Spiel von Höhe und Tiefe, sowie Weite und Enge.

Grünes Rückgrat
Der Park fungiert als verbindendes, ordnendes Element und grünes Rückgrat für die im Rahmenplan vorgesehenen Ansiedlungen von Wohnen und Gewerbe. Als weiteres Segment des künftigen zweiten Grünringes sichert er dieses städtebauliche Entwicklungsziel, übernimmt die Rolle des Impulsgebers für städtebauliche und landschaftliche Entwicklungen und setzt neue Akzente im Zusammenspiel zwischen ökologischem Ausgleich, Landwirtschaft und aktiver Freizeitgestaltung.

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Zeitraum
21.04. – 03.10.2021


Geländegröße
rund 23 Hektar


Investitionshaushalt
rund 21 Mio. €


Durchführungshaushalt
rund 12 Mio. €


Geschäftsführung Stadt
Thomas Hehl

Geschäftsführung LGS
Max Heyland


Planung
Därr Landschaftsarchitekten,
Halle an der Saale,

Inhaber Dipl.-Ing. Matthias Därr,
Freier Landschaftsarchitekt
bdla / IFLA


Planung des autofreien Verbindungsstegs
über die Hans-Stuck Str.:
sbp gmbh – Schlaich, Bergermann & Partner, Stuttgart


Regierungsbezirk
Oberbayern