Pläne für die Landesgartenschau Donauwörth 2028 vorgestellt

Groß war das Interesse an der Vorstellung der Pläne zur Landesgartenschau Donauwörth 2028. Die Bürgerinnen und Bürger strömten ins Zeughaus, um sich umfassend informieren zu lassen.

Die Landesgartenschau 2028 in Donauwörth verbindet ökologische Verantwortung, städtebauliche Impulse und gestalterische Qualität zu einem zukunftsweisenden Gesamtprojekt. Sie schafft neue Zugänge zum Wasser und innerstädtische Wegeverbindungen, stärkt die Identität der Stadt und legt den Grundstein für eine nachhaltige, lebenswerte Entwicklung weit über das Veranstaltungsjahr hinaus. Wie das konkret aussehen wird, präsentieren die Planungsbüros bei der jüngsten Bürgerinformation im Zeughaus. Als nächstes folgt, nach der Bürgerbeteiligung die Entwurfsplanung, die vom Stadtrat und Aufsichtsrat gebilligt werden muss.

Der Entwurf 
Es entsteht ein Ensemble spannender Freiräume mit individuellem Charakter und einem verbindenden roten Faden: der Kontakt zum Wasser, die Öffnung in die Stadträume und die Schaffung neuer Freiraumqualitäten.

  • Der Donaupark (jetziger Volksfestplatz) wird als Transformationspark von einem stark versiegelten Parkplatz zu einem lebendigen Ort zum Spielen, Entdecken und Verweilen.
  • Der Wörnitzpark und die Wörnitzauen (jetziger Heilig-Kreuz-Garten) werden zu naturnahen, vielfältigen Freiräumen weiterentwickelt, mit starkem Bezug zum Fluss, und bilden eine wichtige Scharnierfunktion über den Stadtbalkon zur Innenstadt.
  • Kleine Wörnitz, Kaibachpromenade und Kaibachmündung sind im Entwurf punktuelle Interventionen, die den Schritt zum Wasser wagen.
  • Außerdem entstehen: Ein neuer Park and Ride-Platz, wichtige Fahrradverbindungen sowie naturnahe Wälder als Räume, die ökologische Qualität, Erholung und Funktionalität verbinden. 


Ein weiteres zentrales Element auf dem Weg zu neuen Verbindungen sind die neuen Brücken über Donau und Wörnitz. Ergänzt durch weitere Stege verknüpfen sie die Stadt miteinander, stärken die innere Durchlässigkeit und schaffen neue Wege nach außen in die Landschaft. Fuß- und Radverkehr stehen dabei klar im Fokus. Planer sind in diesem Bereich sbp se – Schlaich Bergermann Partner aus Stuttgart.

Die neue Donaubrücke wird ein sichtbares Zeichen für den Zugang zur Landesgartenschau und den zukünftigen Donaupark. Die Trassierung nimmt die Richtungen der anschließenden Wege auf, in Flussmitte macht die Brücke einen sanften Knick, der Überbau verbreitert sich und lädt somit zum Stehenbleiben ein und Schauen auf Stadtsilhouette und Donaupark. Der stützenfreie Überbau wird von zwei geneigten Seilscharen getragen, abgehängt von ca. 20 Meter hohen Masten.

Die neue Wörnitzbrücke spielt sowohl für die innerstädtische Anbindung des neuen Donauparks an die Altstadt als auch für den überregionalen Radverkehr eine herausragende Rolle. Ihre Lage entlastet die stark beanspruchte Friedensbrücke und ermöglicht Fußgängern und Radfahrerinnen eine vom Autoverkehr ungestörte Querung der Wörnitz. Die Anbindung ans nördliche Ufer berücksichtigt, in enger Abstimmung mit der Landschaftsplanung, die dortige Kaibachmündung, den neuen Uferweg und die zukünftige Nachbarbebauung. Am südlichen Ufer wird der Baumbestand durch Lage und Format des kompakten Widerlagers weitgehend geschützt.

Pressekontakt: 
Petra Pintscher
Bayerische Landesgartenschau GmbH 
petra.pintscher@lgs.de 
0175 2416621

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