Presseinformation//Bayerische Gartenschau Wassertrüdingen: Gute Zahlen ein Jahr nach Abschluss der Veranstaltung

Die Gartenschau Wassertrüdingen 2019 zieht ein Jahr danach Bilanz. Bürgermeister Stefan Ultsch: „Das Sommermärchen 2019 war ein voller Erfolg, was sich insbesondere im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der baulichen Maßnahmen zeigt, aber auch im Hinblick auf die neuen touristischen und freizeitgestalterischen Möglichkeiten für die Stadt.“ In der Gesamtbilanz wurde etwas mehr als rund eine halbe Million Euro im Gegensatz zu den Kostenplanungen ab dem Jahr 2015 eingespart.

Wassertrüdingen sei für bayerische Kommunen im besonderen Maße ein Beispiel dafür, wie eine Bayerische Gartenschau erfolgreich, von Nachhaltigkeit geprägt und im investiven Bereich sinnvoll und gelungen durchgeführt werden könne, so Martin Richter-Liebald, der Geschäftsführer der Bayerischen Landesgartenschau GmbH am Rande der Sitzung des Aufsichtsrates und der daran anschließenden Gesellschafterversammlung der „Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH“, die die Bayerische Gartenschau 2019 geplant, vorbereitet und durchgeführt hat. Die beiden Geschäftsführer Peter Schubert und Robert Sitzmann hatten in den Sitzungen auch sehr gute Nachrichten zu verkünden, was von den Aufsichtsräten und den Gesellschaftern positiv aufgenommen wurde.

Im investiven Bereich habe die Kostensteigerung nur etwa zwei Prozent betragen, was einem Betrag von etwa 150 000 Euro entspreche, bei Projekten entsprechender Größe sei dies eher außergewöhnlich, die vor Jahren geplanten Kosten so gut einhalten zu können, wenn man nur an die Preisentwicklungen etwa im Baugewerbe denke. Im Bereich der Durchführung habe man sogar rund 800 000 Euro an Zuzahlung seitens der Stadt eingespart, so berichteten die Geschäftsführer. Dies bedeute, dass die seit 2015 geplanten Kosten im investiven Bereich weitgehend eingehalten werden konnten, aufgrund des hohen Besucheraufkommens (etwa 350 000 Besucher) die geplanten Durchführungskosten sogar erheblich vermindert werden konnten.

Wassertrüdingen habe durch die Durchführung der Bayerischen Gartenschau enorm an Attraktivität hinzugewonnen, so hieß es im Aufsichtsrat, und man könne stolz über das Geleistete sein. Allerdings hätten die beiden Geschäftsführer noch einige Aufgaben zu erledigen, da noch nicht alle Rückbaumaßnahmen abgeschlossen seien, einige Schlussrechnungen noch nicht vorliegen würden und auch einige Förderkulissen noch abzuarbeiten wären. Das Ziel sei aber – und da stimmten sowohl der Aufsichtsrat als auch die Gesellschafterversammlung zu – bis zum Ende des Jahres 2021 in die Auflösungsphase der GmbH einzutreten. Bürgermeister Stefan Ultsch plädierte dafür, die Auflösung der GmbH zeitnah umzusetzen.

Zweiter Bürgermeister Klaus Schülein sprach abschließend ein Lob an das Gartenschauteam aus, in der nun vorgelegten Bilanz zeige sich wie effektiv und erfolgreich hier gearbeitet worden sei. Nina Maurer vom Touristikservice stellte die Aktivitäten des neu gegründeten Fördervereins vor. Leider habe das „Corona-Jahr 2020“ einiges ausgebremst, im Jahr 2021 wolle man aber richtig durchstarten.