Presseinformation//Großbaumverpflanzung in Kirchheim

In der Gemeinde Kirchheim b. München wurden 18 Großbäume verpflanzt (acht Linden, sieben Eschen, eine Hainbuche und zwei Kirschen). Die Arbeiten erfolgten im Auftrag der Gemeinde zur Vorbereitung der Umbauarbeiten am „Kirchheimer Oval“ zwischen Heimstettener Moosweg Nord, Heimstettener Moosweg Süd und der Staatsstraße 2082. Ein wichtiges Anliegen der Gemeinde war es, die Bäume zu schützen. Und welcher Platz wäre besser geeignet als das Gelände der Landesgartenschau, das den Bürgerinnen und Bürgern auch über 2024 hinaus erhalten bleibt? Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl: „Der Erhalt von Bestandsbäumen ist ein wichtiger Wunsch der Bürger und zugleich ein guter Beitrag zum Klimaschutz. Dass jetzt der Umzug dieser vitalen Baumgruppe durch die Unterstützung staatlicher Fördermittel möglich wird, ist für uns sehr erfreulich. Neben der Pflanzung von rund 400 neuen Bäumen auf dem Gartenschau-Gelände wollen wir auch im weiteren Prozess möglichst viel gewachsenes Grün erhalten.“

Die Linden ziehen als erstes um

Seit Montag werden von den Mitarbeitern einer Fachfirma nun acht Linden (Stammumfang: 75-100 cm), eine Hainbuche (Stammumfang: 100 cm), sieben Eschen (Stammumfang: 60 bis 95 cm)und zwei Kirschen (Stammumfang: 100 bis 130 cm) innerhalb Kirchheims verpflanzt. Die Verpflanzung aller 18 Bäume erfolgt mit einer Spezialgroßbaumverpflanzungsmaschine mit einem Ballendurchmesser von bis zu drei Metern.

Alle Bäume dürfen nur am Ballen bzw. am Wurzelwerk angehoben werden, um Beschädigungen im Rinden-, Kambium- und Holzbereich zu vermeiden. Der „Umzug“ der ersten Linde vom „Kirchheimer Oval“ an die Baufläche zwischen Gymnasium und Hausener Holzweg lockte am Montag bereits mehrere Zuschauer aus der Nachbarschaft an. Die Bäume werden zur Standsicherheit zwei Jahre lang mit Stahlseilen verankert und mit Schilfrohrmatten rund um den Stamm geschützt. Um das Baumkronenvolumen und das Wurzelvolumen zu synchronisieren, werden die Baumkronen in den nächsten Tagen behutsam zurückgeschnitten.

An ihren neuen Standorten sollen die Bäume nach der Verpflanzung schnell wieder Wurzeln schlagen und den Kirchheimerinnen und Kirchheimern auf diese Weise noch lange erhalten bleiben.

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