Presseinformation//Landesgartenschau Kirchheim: Baubeginn am 1. Februar

Auf dem Gelände der künftigen Landesgartenschau Kirchheim tut sich was: Nach der Großbaumverpflanzung im November beginnen am 1. Februar die vorbereitenden Maßnahmen in der Sphäre „Wildnis“, westlich des Rathaus-Neubaus, und in der Sphäre „Wald“ auf der Höhe des Walls.

Wie mehrfach beschrieben, hat das Landschaftsarchitekturbüro SINAI für den neuen Ortspark ein Konzept von fünf Sphären ausgearbeitet und jedem Bereich – je nach Funktion – einen Namen zugeordnet. Bis 2024 entstehen auf der mehr als zehn Hektar großen Grünfläche zwischen den Gemeindeteilen Kirchheim und Heimstetten die Sphären „Wasser“, „Wildnis“, „Wiese“, „Wald“ und „Garten“. „Wildnis“ wurde das Waldstück westlich des künftigen Rathausneubaus genannt, in dem auch die „illegalen Gärten“ angesiedelt waren.

Das Waldstück selbst wurde über die Jahre durch verschiedene Trampelpfade erschlossen und diente leider auch immer wieder als Abladefläche für zerbrochene Flaschen und Müll. Zur Landesgartenschau soll die „Wildnis“ vorzeigbar und begehbar gemacht werden, ohne alle Bereiche zu erschließen. Rückzugs- und Ruheräume für die Tier- und Pflanzenwelt bleiben erhalten.

Vor wenigen Tagen hat die Regierung von Oberbayern ihre Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn gegeben. Das heißt, die Arbeiten für die Landesgartenschau dürfen beginnen.
Als ersten Schritt wird eine Fachfirma ab 1. Februar entlang der bestehenden Wegachsen in der „Wildnis“ etwa 2,5 Meter breite Wege ausschneiden und den Bewuchs entlang der Wege lichten. Zur Vorbereitung wurden in der „Wildnis“ die zukünftigen Wegachsen mit bunten Holzpflöcken abgesteckt. Einige Einzelbäume werden gefällt. Fällung bedeutet, dass die Wurzelstöcke vorläufig liegen bleiben. Die Bäume, die mit einem grünen X markiert sind, bleiben stehen. Die Planer haben das Wegenetz so ausgearbeitet und bei gemeinsamen Begehungen mit der ökologischen Baubegleitung vor Ort so angepasst, dass diese Bäume erhalten werden. Die vorhandenen Biotop-Flächen im Bereich der „Wildnis“ werden durch einen Bauzaun geschützt.

Vor Maßnahmenbeginn wird die ökologische Baubegleitung die Flächen noch einmal begehen und darauf achten, dass bei den Arbeiten auf Habitat-Bäume Rücksicht genommen wird und beispielsweise auch eventuelle Winterquartiere von Igeln geschützt werden.

Im Anschluss an die Arbeiten in der „Wildnis“ finden vom 8. bis voraussichtlich 11. Februar im Bereich von Wall und Wäldchen einzelne Fällungen für den Durchstich des „Achters“ statt – dem gemeinsamen Geh- und Radweg im neuen Ortspark. Über die endgültige Breite des gemeinsamen Geh- und Radweges berät der Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen. Grundsätzlich muss, wie bei jedem Wegebau, ein Bauraum von ca. 1,5 Metern links und rechts vom Weg berücksichtigt werden. Der Wegebau erfolgt immer mittels trapezförmiger Schüttkörper für die Bettungsmaterialien. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die späteren Belastungen für die Wegedecken nicht zu stark auf eine Fläche konzentrieren.

Des Weiteren werden der Unterwuchs am Lehrerparkplatz der Grund- und Mittelschule sowie der Bewuchs entlang des Zauns zwischen Jugendzentrum (JUZ) und Grund- und Mittelschule entfernt.
Das Schnittgut, das bei diesen Arbeiten anfällt, wird zunächst auf großen Haufen gesammelt und anschließend gehäckselt und als Pellets verheizt.

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