Der bayerische Weg

Seit der ersten Bayerischen Landesgartenschau 1980 in Neu-Ulm setzt der Freistaat Bayern auf die landesentwicklungspolitischen und ökologischen Effekte von Landesgartenschauen.


In einem über alle Regionen gespannten, ständig wachsenden Netz sollen dabei besonders innerstädtische Flächen ökologisch aufgewertet und zur Nutzung für Freizeit und Erholung erschlossen werden.


Bei der Umsetzung dieser Idee werden die bayerischen gärtnerischen Berufssparten eingebunden und somit, wenn auch mittelbar, gefördert.


Alle Beteiligten waren sich von Anfang an einig, dass eine eigene Organisation nötig ist, um die Aktivitäten von Staat, Kommunen, Fachverbänden und Betrieben zusammen zu führen und zu koordinieren und die Erfahrungen mit Gartenschauen für die nächsten Projekte zu archivieren.


Die gärtnerischen Verbände erklärten sich bereit, das wirtschaftliche Risiko zu tragen, und gründeten am 21. Juli 1978 die Gesellschaft zur Förderung der Bayerischen Landesgartenschauen mbH. Diese realisiert seit nunmehr vierzig Jahren gemeinsam mit den Kommunen alle Gartenschauen in Bayern.


Vorsitzende waren Georg Evers (bis 1994) und Benno Basso (bis 2006). Seit 2006 bekleidet Roland Albert dieses Amt. Als Geschäftsführer fungierten bis 1984 Helmut Keck und bis 2001 Hanspeter Faas. Danach übernahm Dagmar Voß die Funktion und übt sie bis heute aus.