Stadt und Land geschickt verbunden

Der Landesgartenschau-Park – ein ruhiger, Altstadt naher Erholungsraum – bildet eine klar geordnete, grüne Stadtkante in Abgrenzung zur landwirtschaftlich geprägten Donauaue. Besonderes Augenmerk wurde bei der Gestaltung auf den behutsamen Umgang mit den naturräumlichen Gegebenheiten wie der topographisch bedeutenden Hangkante und den zahlreichen Gewässern gelegt. Markante Grünvolumina binden die bestehende Eishalle und den westlichen Bereich des Fest- und Großparkplatzes “Am Hagen“ gestalterisch ein. Dieser ist Standort des überregional bedeutenden Gäubodenfestes und somit auch wirtschaftlich für die Stadt von Bedeutung.

Über das mit Freiraum-Maßnahmen sanierte Gerberviertel und weitere ästhetisch und funktional aufgewertete Fußwege-Verbindungen wurde die Altstadt Straubings mit dem Hagen und dem naturnahen Landesgartenschau-Park sowie der freien Landschaft eng verknüpft. Im Rahmen von Landesgartenschau und Flurbereinigungs-Verfahren entstanden darüber hinaus auch Biotopvernetzungen in der freien Landschaft. So kommt die Gartenschau nicht nur der Stadt, sondern auch dem Umland zugute.

Zeitraum
28.04. – 15.10 1989


Besucher
1,03 Mio.


Geländegröße
16 ha


Investitionshaushalt
6,9 Mio. €


Durchführungshaushalt
4,9 Mio. €


Geschäftsführung
Stadt:
Wolfgang Bach, Bauamtsleiter

LGS
Hanspeter Faas


Planung
Gerhart Teutsch, Josef Garnhartner, 
Landschaftsarchitekten, München / Dietmar Lüling, Architekt, Leiblfing


Regierungsbezirk
Niederbayern