Bayerische Landesgartenschauen bringen Grün ins Grau, Leben in die Stadt und sie schaffen Räume für Erholung und Lebensqualität. Es ist ein Fest für Monate, aber eine Investition für Generationen. Und das seit 1980. In dieser Zeit wurden mehr als 520 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen in Bayern geschaffen. Längst geht es verstärkt um übergreifende Aufgaben, um die Wiederherstellung von großformatigen Landschaften, eine nachhaltige Stadtplanung und Klimaanpassung.

Der Nutzen für die durchführenden Städte und Gemeinden könnte kaum vielfältiger sein. Gartenschauen fördern den Tourismus, erhöhen die Lebensqualität, verbessern das Image, beleben das Investitionsklima, schaffen neue Arbeitsplätze und unterstützen Innovationen. Bis 2027 stehen die Austragungsorte fest. In Kürze werden die Landesgartenschauen für den Zeitraum von 2028 bis 2032 vergeben.

Freyung: Nachbargemeinden zu Besuch auf der Baustelle

Regelmäßig treffen sich die Bürgermeister der Gemeinden, um Maßnahmen des Konversionsmanagements und die interkommunale Zusammenarbeit durch Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) zu besprechen. Beim letzten Treffen stand vor allem ein Besuch auf dem Gelände der Bayerischen Landesgartenschau 2023 auf dem Freyunger Geyersberg auf dem Progamm. Die Bürgermeister und Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung informierten sich vor Ort am Burgberg, Wiesenpark und Waldgarten über die Baufortschritte

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Stephan Lenzen gewinnt den Wettbewerb zur Landesgartenschau Bad Windsheim 2027

Auf dem Weg zur Landesgartenschau 2027 hat die Stadt Bad Windsheim einen weiteren entscheidenden Schritt getan: Das Landschaftsarchitekturbüro gewählt, das die neuen dauerhaft bleibenden Parkteile, in denen die Landesgartenschau stattfinden soll, plant. In einem anonymen freiraumplanerischen Wettbewerb setzte sich das Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten (Bonn), ein Büro mit viel Gartenschauerfahrung, gegen acht Mitbewerber durch.

2022 findet in Bayern keine Landesgartenschau statt

In diesem Jahr findet in Bayern keine Landesgartenschau statt. Wegen der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen hatte die Stadt Freyung im Juni 2020 beschlossen, die Durchführung der Landesgartenschau von 2022 auf 2023 zu verschieben. Nun laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Landesgartenschau Freyung findet vom 25. Mai bis 3. Oktober 2023 statt. 

 

 

Die Gartenschau-Fahne
weht jetzt in Freyung

Nach der Gartenschau ist vor der Gartenschau. Während die Ingolstädter sich am Sonntag von ihrer Großveranstaltung verabschieden mussten, nahmen die Freyunger voller Vorfreude die traditionelle Gartenschau-Fahne in Empfang. Am Montagvormittag wurde diese schließlich von Freyungs Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, Landrat Sebastian Gruber und der Gartenschau-Geschäftsführerin Katrin Obermeier im Eingangsbereich des Kurhauses gehisst.

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40 Jahre Landesgartenschauen in Bayern

2020 waren es 40 Jahre her, seit es in Bayern die erste Landesgartenschau gab. Hunderte Hektar wertvoller Freifläche im Freistaat wurden geschaffen, Millionen Menschen sind begeistert von dauerhaftem Grün. Lassen Sie sich inspirieren von unserem Film und unserer Broschüre.

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Studierende bauen „Garten der Zukunft“ auf der Landesgartenschau Kirchheim 2024

Vier Studierende der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), Fakultät Landschaftsarchitektur, in Freising bauen auf einer Fläche von ca. 630 Quadratmetern den „Garten der Zukunft“ und weisen damit unter anderem auf die Veränderungen durch den Klimawandel hin. In einem Studentenwettbewerb, ausgelobt von der Kirchheim 2024 GmbH und der Firma May Landschaftsbau, hatten sich insgesamt zehn Studierenden-Teams der HSWT an der Aufgabe beteiligt, einen grünen „Zukunftsraum“ zu planen.

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Bayerns Umweltminister Glauber ehrt
Roland Albert und Dagmar Voß

Das Jubiläum „40 Jahre Bayerische Landesgartenschauen“ sollte im vergangenen Jahr feierlich unter anderem mit der Verabschiedung zweier um die Gartenschauen verdienter Persönlichkeiten begangen werden. Die Corona-Pandemie verhinderte den Festakt. „Aber das sollte ja keinesfalls bedeuten, dass es keine würdige Verabschiedung gibt für Roland Albert und Dagmar Voß“, so der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber. Aufgeschoben war nicht aufgehoben und deshalb fand in der letzten Woche der Landesgartenschau Ingolstadt in der Blumenhalle ein stimmungsvoller Festakt für die beiden statt, bei der der Umweltminister die Laudatio hielt und das „Trio Infernale“ für gelungene musikalische Unterhaltung sorgte.

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