Lebensraum für Mensch und Tier

Die Vils und ihre begleitenden Freiräume südlich der Altstadt als zentrale Achse des öffentlichen Freiraum-Systems in Form einer naturnahen Aue mit Mäandrierung zu entwickeln, war der konzeptionelle Grundgedanke der Landesgartenschau in Amberg.

Dabei sollten vor allem die Zugänglichkeit zum Fluss, die Wasserqualität und die Nutzung der Aue als Retentionsraum verbessert werden. Dazu hat man zunächst das Klärwerk aus dieser prominenten Lage heraus verschoben und das ehemalige Klärwerksgebäude zum Jugendtreff umgebaut. Im Bereich der Gartenschau verbindet die Vils den geschlossenen Grüngürtel  mit der freien Landschaft. Fünf neue Brücken gewährleisten hier die Durchlässigkeit und die Verknüpfung mit den angrenzenden Stadtquartieren.

Das neue Freizeitbad, das Amberger Congresszentrum und eine tiefgreifende Umgestaltung der alten Stadtgrabenbereiche waren begleitende städtebauliche Maßnahmen und werten das gesamte Gelände zusätzlich auf. Es entstand ein Park, der geprägt ist vom Zusammenspiel naturnaher Flusslandschaft und Erholungsnutzung für alle Altersgruppen.

Zeitraum
26.04. – 06.10.1996


Besucher
1,1 Mio.


Geländegröße
33 ha


Investitionshaushalt
10,2 Mio. €


Durchführungshaushalt
6,4 Mio. €


Geschäftsführung
Stadt:
Norbert Fischer, Kulturamtsleiter

LGS:
Hans-Peter Faas (bis 07/95),
Claudia Knoll
(ab 07/95)


Planung
Werner Roth, Landschaftsarchitekt, Amberg / 
Jürgen Ziegler, Architekt, Amberg


Regierungsbezirk
Oberpfalz